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Anlage

 

Hörsaal im Erdgeschoss

Rechts beginnend:
eine Arbeit von Klaus Mettig, documenta-Teilnehmer 1982, international vertreten in NY, Shanghai, Paris und anderswo.
Ständig unterwegs in Asien und Amerika ist sein Blick gerichtet auf die kulturellen Besonderheiten und die allmählichen Veränderungen durch die Globalisierung.
Die Arbeit hier zeigt in Doppelbelichtung ein Hochzeitsfest und ein Hochzeitsmahl in Shanghai.

Ebenfalls auf der Längsseite:
Eine Arbeit von Danica Dakic aus dem Jahr 2001, die sie zusammen mit Sandra Sterle in NY gemacht hat. Der Titel lautet Go Home.
Danica Dakic war Teilnehmerin auf der letzten documenta 2007. In der Schweiz am Thuner See, in Valencia, in NY und in anderen Ländern sind Arbeiten von ihr im öffentlichen Raum zu sehen. Ihre Themen sind Migration, Fremdsein und die Sprachlosigkeit im fremden Land.

An der Stirnseite dann:
3 Arbeiten von Katja Stuke. Sie war Artist in Residence in Osaka (Japan) und in Toronto und hat den 1. Preis European Award for Woman Photographie erhalten – und den Merit des Art Director Clubs NY obendrein.

TREPPENHAUS ZUR 1. ETAGE

3 Arbeiten von Oliver Sieber, ebenfalls Artist in Residence in Osaka, Toronto und Helsinki und international vertreten in NY, in Los Angeles, in London und Wien.
 
Es sind 3 Arbeiten aus der Reihe Character Thieves. Er fotografiert ganz normale junge Leutein Japan und den USA und auch bei uns, die, um dem Alltag zu entfliehen, sich wie bekannte Comic-Figuren verkleiden. Cosplayer nennt man sie.
Von unten nach oben: Gothic Lolita aus Kyoto, Jubei Chan aus Toronto und Sarutobi Asuma aus Osaka.

HÖRSAAL 1. ETAGE

2 Arbeiten von Oliver Sieber. Auch hier sind Arbeiten aus der Reihe Character Thieves zu sehen:
Cake and Mr. Brown und Lenneth
Sie tragen selbst gebastelte verrückte Kostüme von virtuellen Helden aus einer fernen Epoche oder von einem fremden Stern. Cosplayer, das steht für Costume Player – lebendig gewordene Figuren aus Mangas, Animes, Videospielen.

TREPPENHAUS ZUR 2. ETAGE

3 Arbeiten von Katja Stuke aus der Serie Back of the Head aus Toronto, einer Serie, die aus der Beschäftigung mit der Frage „Was ist Heimat“ entstanden ist.

HÖRSAAL 2. ETAGE

Hier ist ein Tableau zu sehen – wiederum mit Arbeiten von Katja Stuke.
Es sind Straßenfotos aus Paris, aus Berlin, New York und London. Die Arbeit ist sehr polyglott und der Außenwelt zugewandt und die einzelnen Bilder reihen sich assoziativ aneinander. 

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